Immobilienfonds Vergleich


Was sind Immobilienfonds?

Im Bereich der Investmentfonds gibt es in der Hauptsache vier Hauptfondsarten. Dieses sind neben den Geldmarktfonds, den Rentenfonds und Aktienfonds auch die Immobilienfonds.

Diese speziellen Fonds funktionieren wie jeder andere Investmentfonds auch, indem sie das Kapital der Anleger sammeln und im Gegenzug Fondsanteile an den Anleger ausgeben. Mit dem erhaltenen Kapital investieren die Immobilienfonds in verschiedene Immobilien, woraus sie sich die Erzielung von Erträgen und guten Renditen erhoffen. Dabei investieren die offenen Immobilienfonds in der Regel in gewerbliche Objekte, also in Immobilien, die vermietet oder verpachtet werden. Der Ertrag des Immobilienfonds besteht dann in erster Linie aus den Miet- oder Zinseinnahmen, kann aber natürlich auch aus einem gewinnbringenden An- und Verkauf eines Objektes bestehen.

Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds

Es werden bei den Immobilienfonds zum einen offene und zum anderen geschlossene Fonds angeboten. Auch wenn es sich grundsätzlich jeweils um Immobilienfonds handelt, so ist die Anlage von der Struktur und auch vom Risiko her jeweils deutlich differenziert zu betrachten.

Während beim offenen Immobilienfonds laufend neue Anteile erworben und auch jederzeit verkauft werden können, ist das beim geschlossenen Immobilienfonds nicht möglich. Hier kann man die Anteile nur über einen festgelegten Zeitraum hinweg erwerben und meistens auch erst nach einer „Wartezeit“ von rund fünf Jahren wieder veräußern. Ferner investieren geschlossene Fonds dieser Art nur in ein oder sehr wenige Immobilien, was das Anlagerisiko deutlich erhöht. Bei offenen Fonds hingegen erfolgt durch das Investment in viele Immobilien eine gute Risikostreuung.

Was sind die Vorteile von Immobilienfonds?

Beim Investment in beide Fondsarten (offenen und geschlossene Immobilienfonds) hat man als Anleger zunächst einmal den Vorteil, dass Immobilien an sich als relativ wertbeständig gelten und daher auch das Investment in der Regel als wertbeständige Anlage angesehen werden kann.

Bei offenen Immobilienfonds bietet sich zudem den Vorteil, dass das Risiko aufgrund des Investments in viele unterschiedliche Immobilien relativ gering für den Anleger ist. Ferner sind die offenen Fonds sehr flexibel, weil man die Anteile jederzeit kaufen und verkaufen kann, oftmals können die offenen Immobilienfonds auch in Form eines Fondssparplans zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge genutzt werden.

Mit den geschlossenen Fonds kann man mitunter sehr hohe Renditen im zweistelligen Bereich erzielen, man muss sich allerdings über das erhöhe Anlagerisiko im Klaren sein.

Wie funktioniert der Immobilienfonds genau?

Nach der Gründung des Fonds kann der Anleger Anteile am Fonds erwerben. Mit dem so erhaltenen Kapital erwirbt die Fondsgesellschaft Immobilien und vermietet oder verpachtet diese. Durch die kontinuierlichen Miet- und Pachteinnahmen steigt nun das Gesamtvermögens des Immobilienfonds, und dadurch erhöht sich der Wert des einzelnen Fondsanteils, der Anleger erzielt also in diesem Fall einen Gewinn. Beim offenen Immobilienfonds können auch Verluste einzelner Immobilien durch die breite Streuung an Investments in der Regel gut aufgefangen werden.

Der Immobilienfonds Vergleich:


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