Cost-Average Effekt und Indexfonds


Der Cost-Average Effekt ist der Fakt gegeben, dass man sich hier die Kursschwankungen, die Aktienfonds so mit sich bringen, zunutze macht.

Dadurch, dass hier die Sparraten gleichbleibend sind, hat man die Möglichkeit bei fallenden Fondskursen trotzdem eine höhere Anzahl von Anteilen zu erwerben.

Der Cost-Average Effekt tritt immer bei regelmäßigem Sparen in Fonds auf und bedeutet im eigentlichen Sinn, dass sich hier nach sehr interessanten und gewinnbringenden Möglichkeiten umgeschaut wird.
Auch für Anleger, die immer noch das höhere Risiko bei den Aktienfonds sehen und somit sehr skeptisch sind, brauchen hier keinerlei Bedenken haben. Der Cost-Average Effekt und der dadurch richtig ausgelegten Anlagestrategie bietet dem Fondssparer sehr große Möglichkeiten. So kann man durchaus auch von Kursschwankungen noch profitieren und muss keine großen Verluste befürchten, das hat man dann auch alles dem Cost-Average Effekt zu verdanken. Es gibt durchaus auch ganz einfaches Beispiel für die Auswirkungen des Cost Average Effekts im Zusammenhang mit einem Indexfond zu nennen.

Indexfonds bieten schon von sich aus große Vorteile gegenüber den normalen Aktienfonds, denn er wird bekanntlich ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Ein Indexfonds ist also immer so gut, wie der Index selber für den er angeboten wird. Hierbei brauchen Fondmanager auch keine großen Anstrengungen erbringen, um den Indexfonds im Zusammenhang mit dem Cost-Average Effekt, den die Wertpapiere werden einmalig zusammengestellt und gegebenenfalls einige Korrekturen vorgenommen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, dass die Indexfonds in wirklich nur ganz seltenen Fällen von anderen Fonds in ihrer Entwicklung überholt werden können.

Viele Anleger entscheiden sich für einen Indexfonds, um in einen Fondsparplan Kapital anzulegen. Trotzdem fragen sich auch heute noch viele Anleger, ob die geringe Volatilität und der daraus folgende reduzierte Cost-Average Effekt der Indexfonds, ein Grund dafür ist, dass sich die Anleger dann doch her für einen schwachen aber aktiven Fond entscheiden.

Doch man muss hierbei bedenken, dass man, bevor man sich zu so einem drastischen Schritt entscheiden sollte, die Volatilität nicht im Zusammenhang mit dem Cost-Average Effekt steht. Ausschlaggebend für dieses Beispiel sind sicherlich die Kursschwankungen. Man sollte hier besonders daraus achten, wie stark die Kursschwankungen sind und in welche Richtung sie gehen.

Der Cost-Average Effekt wird auch als Durchschnittskosteneffekt bezeichnet. Er bewirkt, wie schon beschrieben, in einfacher und effektiver Form eine Ausnutzung von Kursschwankungen zugunsten der Anleger. Besonders für Privatpersonen die in einen Indexfonds investieren wird sich der Cost-Average Effekt als sehr positiv bewähren.

Wenn man als Privatanleger dann regelmäßige Beträge in Indexfonds einzahlt, wird man mehr Erträge erzielen, wie bei Einmaleinzahlungen. Werden aber kurzfristige Indexfondspreissteigerungen erwarten ist eine Einmalzahlung zu empfehlen. Es kommt bei den Indexfonds immer darauf an, übrigens genau wie bei den Direkteinlagen bei den anderen Wertpapieren auch, den Markt immer im Blick zu behalten. Das brauchen allerdings Privatanleger nicht, wenn sie sich zu einer langfristigen dauerhaften und kontinuierlichen Zahlung in den Indexfond entschlossen haben.

Somit ist der Cost-Average Effekt auch als ein weiterer Vorteil des Indexfonds-Sparplans anzusehen, denn in Zeiten von sehr niedrigen Kursen werden trotzdem mehr Anteile gekauft, als bei höheren Kursen.

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